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Projekt zur Sucht- und Kriminalprävention der Bewährungshilfe am Landgericht Ansbach - Dienststelle Weißenburg

 
"Ab in den Knast"
(zuletzt aktualisiert Juli 2014)

 

WAS
Name des Projekts /der Gruppenarbeit: „Ab in den Knast“
Projekt zur Sucht- und Kriminalprävention
Ziel des Projekts / der Gruppenarbeit: An einem Fallbeispiel wird das Risiko von Straftaten nach Alkoholkonsum aufgezeigt.
Strafrechtliche Konsequenzen.
Persönliche Konsequenzen.
Bewusstsein für die kurz- und langfristigen Folgen einer Straftat schaffen.
Information über Fachstellen, die nach einer Straftat tätig werden.
Information über Hilfesysteme, die in Anspruch genommen werden können.
Das Projekt zielt nicht auf Abschreckung oder Ermahnung, sondern auf Aufklärung.
Interdisziplinärer Ansatz - die Teilnahme von Fachkräften aus den unterschiedlichsten Bereichen ermöglicht ein breites Spektrum für die Auseinandersetzung mit dem Thema.
Kriterien der Zielgruppe:
o Welche ProbandenInnen gehören zur Zielgruppe?
Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 10
Hauptschule
o Ausschlusskriterien (begründet)
keine
o Alter ca. 14 - 16 Jahre
o Geschlecht gemischt
o Teilnehmeranzahl ca. 20 Schüler, je nach Klassengröße
o Deliktspezifikationen, -schwerpunkte keine
o Teilnahme (freiwillig, über richterliche Auflage) zur Teilnahme verpflichtet durch die Schule

WIE

Ressourcen:
o Benötigte Ressourcen
Beamer, Moderatorenkoffer
o Kooperationspartner Schulsozialarbeiter, Streetwork, Suchtberatung
o Kosten des Projekts keine
o Kostenträger entfällt
o Freistellung ja
Umfang:
o Anzahl Veranstaltungen/Einheiten
6 Vormittage mit jeweils 2 Schulklassen, Teilnahme von jeweils einer Fachkraft Schulsozialarbeit, Streetwork, Suchtberatung, Bewährungshilfe
o Dauer je Veranstaltung/Einheit 90 Minuten
o Vor- und Nachbereitungsaufwand der Einheiten 3 Vorbereitungs- (und Nachbereitungs)treffen von jeweils ca. 2 Stunden
Verwendete Methoden:
o Welche Methoden fanden bei der Gruppenarbeit Verwendung?
Power Point Präsentation
Kleingruppenarbeit
Auswertung der Ergebnisse im Plenum
Rollenspiel
Offene Gesprächs-/Fragerunde
o Erlebnispädagogische Elemente -
o Empfohlene Literatur -

WANN

Wann wurde diese/s Projekt/Gruppenarbeit erstmals durchgeführt? Februar – März 2010
Wie oft seit dem? einmalig
Wann wird diese/s Projekt/Gruppenarbeit das nächste Mal durchgeführt? noch nicht geplant

WER

Durchführende/r Bewährungshelfer/in: Karsten Wagner, Christiane Berg in Kooperation mit Schulsozialarbeiter, Streetwork, Suchtberatung
Ansprechpartner/in bei Interesse: Karsten Wagner 09141/996-913, Christiane Berg 09141/996-912

EVALUATION

Welche Erfahrungen wurden gemacht? (Positive, Negative)
Interesse für das Thema Suchtmittel und Risiko von Straftaten ist grundsätzlich vorhanden.
Die Schüler haben die angebotenen Methoden unterschiedlich genutzt. Teilweise fand eine rege Diskussion statt. Durch die Rollenspiele konnten die Schüler ein Bewusstsein für die jeweilige Situation entwickeln. Manche Klassen bzw. einzelne Schüler waren jedoch durch das Angebot überfordert und mussten ausgeschlossen werden.
Positiv bewertet wurde der Ansatz, nicht zu moralisieren sondern sachlich zu informieren.
Besonders interessant war die Information über die langfristigen Folgen einer Straftat wie z. B. Führerscheinentzug, Eintrag in das Führungszeugnis, Schadensersatzkosten usw.
Die Hemmschwelle, Beratungsangebote wie z. B. Suchtberatung anzunehmen wurde durch das Projekt bei einzelnen Schülern gesenkt.
Worauf ist bei dieser Gruppenarbeit besonders zu achten? Flexibilität beim Einsatz von Methoden .
(Abstimmung auf die jeweilige Klassenkonstellation)
Inwieweit wurden die Ziele der Gruppenarbeit erreicht? Bewusstsein für das Thema wurde geweckt und vertieft.
Nachbereitung und Vertiefung durch Kontakt Streetwork und Schulsozialarbeiter möglich.
Bereitschaft zur Inanspruchnahme von Hilfesystemen wurde gefördert.